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Große Anfrage | 19.06.13

Situation der befristet Beschäftigten an den Brandenburger Hochschulen

(Nr. 29) Für Brandenburg ist es eine Selbstverständlichkeit seiner sozialpolitischen Verantwortung als Arbeitgeber nachzukommen. LehrerInnen werden verbeamtet, MitarbeiterInnen im Straßenbau haben unbefristete Arbeitsverträge. Aber wie steht es mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den Beschäftigten der Hochschulen insgesamt in Brandenburg?

Das deutsche Wissenschaftssystem, nicht nur in Brandenburg, ist gekennzeichnet durch eine übermäßige Vielzahl von befristeten und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen: Teilweise auch nicht tariflich, sogar gänzlich ungesichert, zuweilen sogar ohne jede Form von Kompensation oder Bezahlung. Der Weg zu einem sicheren Beschäftigungsverhältnis eröffnet sich nur einigen Wenigen und dies auch erst zu einem sehr späten Karrierezeitpunkt mit der Professur.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist sehr daran interessiert zu erfahren, wie sich die Situation in Brandenburg im Einzelnen darstellt und welche Chancen die Landesregierung sieht, um mehr Sicherheit und Sozialverträglichkeit an Brandenburger Hochschulen zu schaffen. Dabei interessiert uns die Situation aller befristet und/oder prekär Beschäftigten, also nicht nur der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und studentischen Hilfskräfte, sondern auch der Beschäftigten in den Hochschulverwaltungen und auch derer, die oft gar nicht offiziell Mitglied der Hochschulen sind: der Lehrbeauftragten und des Dienstleistungspersonals

>>> Die ausführliche Große Anfrage und die Antwort der Landesregierung als PDF

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