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Für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz zahlt Brandenburg einen sehr hohen Preis. Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung , Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Unsere Fraktion kämpft dafür, dass in der Lausitz kein weiteres Dorf zerstört und die Vertreibung der Bewohner durch den Braunkohletagebau gestoppt wird. Wir setzen uns für ein Ende der Braunkohlenutzung mit dem geordneten Auslaufen der bereits genehmigten Braunkohletagebaue bis ca. 2030 ein. So kann der Wandel sozial gestaltet und der notwendige Klimaschutz umgesetzt werden, ohne dass die Versorgungssicherheit für Strom in Brandenburg gefährdet wird.

Aktuelles

14.12.16 | Rede

Heide Schinowsky spricht zum Doppelhaushalt (Einzelplan Wirtschaft und Energie)

„Der Blick auf Eckdaten zur Brandenburger Wirtschaft in Brandenburg vermittelt erstmal einen positiven Eindruck: Die Wirtschaftsdynamik war in allen Wirtschaftsbereichen Brandenburgs in den letzten beiden Jahren stärker als der Bundesdurchschnitt – ausgenommen der Bereich der Land- und Forstwirtschaft.“
Demonstration in Welzow gegen die Abbaggerung von Braunkohle am 10. Dezember 2013 © ideengruen.de / Marklus Pichlmaier
12.12.16 | Artikel

Lausitzfonds: Gut gerüstet für die Zeit nach der Braunkohle

Der Ausstieg aus der Braunkohle ist nur eine Frage der Zeit. Darin sind sich sowohl die Landes- als auch die Bundesregierung einig.
08.12.16 | Kleine Anfrage

Unternehmensstruktur LEAG

Wenn 5 bis 10 Milliarden Euro für die Rekultivierung ausgekohlter Tagebaue in den Konzern fließen, muss klar sein, wer der Ansprechpartner ist.
08.12.16 | Pressemitteilung

Klarheit über Unternehmensstruktur der LEAG

Wenn 5 bis 10 Milliarden Euro für die Rekultivierung ausgekohlter Tagebaue in den Konzern fließen, muss klar sein, wer der Ansprechpartner ist.
02.12.16 | Pressemitteilung

Strukturwandel in der Lausitz: Landesregierung fährt verantwortungslosen Schlingerkurs

Die Regierung muss alle Möglichkeiten ausschöpfen den Strukturwandel positiv zu gestalten.