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Gesundheit und VerbraucherInnenschutz

Grüne Gesundheitspolitik hat die Erhaltung der Gesundheit durch gezielte Vorsorge im Blick. Verlässliche Gesundheitsinformationen sind Grundlage für selbstbestimmte Entscheidungen. Selbsthilfeorganisationen sind unentbehrlich für gezielte Hilfen bei Gesundheitsfragen. Wir wollen den zielgruppenspezifischen Ausbau von Prävention und Gesundheitsförderung und wollen gesundheitsförderliche Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie Gesundheitsbildung in Kitas und Schulen. Wir treten für eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung ein und berücksichtigen die Bedürfnisse von PatientInnen mit Migrationshintergrund.
Gegenwärtig ist die medizinische Versorgung im ländlichen Raum unzureichend. Häufig sind die Wege für PatientInnen durch unbesetzte Arztstellen sehr weit. Wir unterstützen deshalb den Einsatz der „Gemeindeschwester AGNES“ und wollen wirksame Anreize setzen für ÄrztInnen, die im ländlichen Raum praktizieren. Wir treten für den Erhalt der öffentlichen und freigemeinnützigen Krankenhäuser in den Kreisen und kreisfreien Städten ein.

Jede/r BügerIn ist täglich VerbraucherIn. Beim Verbraucherschutz geht es nicht nur um den Schutz der Gesundheit, sondern auch um den umfassenden Schutz unserer wirtschaftlichen Interessen. Unsere Kaufentscheidungen haben mittelbare Wirkungen auf Arbeitsbedingungen, Sozial- und Umweltstandards bei der Herstellung der gekauften Güter und sie bestimmen das Auf und Ab vieler Wirtschaftszweige. Aber Marktversagen, Marktmacht und Monopole schränken die Handlungsfreiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher ein. Datenskandale, Finanzmarktkrise, Kartellrechtsverstöße, Online-Abzocke, fehlerhafte EC-Karten oder Spielzeugsicherheit zeigen, dass in Sachen VerbraucherInnenschutz in unserem Land noch viel zu tun ist. Bündnis 90 / DIE GRÜNEN haben im Jahr 2001 aus der BSE-Krise gelernt und ein im Bund neues Verbraucherministerium geschaffen. Die Anliegen der VerbraucherInnen bringen wir seitdem in die politischen Diskussionen auf Landesebene ein. Wir bleiben dran und werden auch weiterhin für mehr Verbraucherschutz sorgen!

Aktuelles

22.02.17 | Pressemitteilung

Minister bestätigt: Vogelgrippe-Erreger verbreitet sich auch von einer Tierfabrik zur nächsten

RASCHKE: Es braucht schärfere Auflagen und Kontrollen für die Übertragungswege des Erregers in der Agrarindustrie.
10.02.17 | Pressemitteilung

Ultrafeinstaubbelastung am BER rückt in den Fokus

Abgeordnete unserer Landtagsfraktion haben heute die Ultrafeinstaub-Messanlage besichtigt.
20.01.17 | Pressemitteilung

Keulung von Nutzvögeln verdeutlicht Schattenseiten der Massentierhaltung

Die Folgen der Massentierhaltung, allen voran die Risiken für Mensch und Tier, sind nicht abschätzbar und nicht kontrollierbar.
19.01.17 | Kleine Anfrage

Wie viele Tage steht ein Brandenburger Rind auf der Weide?

Den Verbraucherinnen und Verbrauchern wird das Bild der glücklichen Kuh suggeriert, deren Milch er oder sie genüsslich trinken kann.
16.12.16 | Rede

Ursula Nonnemacher spricht zum Antrag unsere Fraktion „Registrierung ambulanter Pflegedienste“

„Der Anlass für unseren Antrag ist ein Bericht des Bundeskriminalamtes von 2016, Der zeigte, wie einfach Betrug im Bereich der ambulanten Pflege sein kann.“