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Frauen/Gender | 27.11.13

Frauenpolitik

Grüne Frauenpolitik ist pragmatisch, selbstbewusst und feministisch. Bei uns ist jede Nr. 1 eine Frau! In unserer Politik realisieren wir die Quote und fordern sie für die Wirtschaft. Frauen sind viel zu selten in Führungspositionen. Solange wir noch kein Gleichstellungsgesetz in der Privatwirtschaft haben, muss der öffentliche Dienst eine Vorbildrolle einnehmen und Frauen fördern.

Weibliche Vorbilder können Mädchen motivieren, einen Beruf zu ergreifen, der technisch-naturwissenschaftliche Qualifikationen erfordert. Ob gleiche Teilhabe an Kindererziehungszeiten oder die immer noch unerfüllte Forderung nach gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit - wir setzen uns ein für eine vollständige Gleichstellung von Frauen und Männern. Deshalb setzen wir uns für die generelle Anwendung der Instrumente des Gender Mainstreaming, sowie des Gender Budgeting ein.

Wir fordern hauptamtliche Beauftragte für die Gleichstellung in Orten ab 10.000 EinwohnerInnen. Wir fordern eine existenzsichernde Ausstattung der Frauenhäuser und streiten für Gleichbehandlung von Frauen in den Themenfeldern Hartz IV / Frauen in Not sowie in der gesundheitlichen Versorgung. Denn Schwangere, Alleinerziehende, Migrantinnen, von Gewalt betroffene Frauen und Frauen mit Behinderungen werden bei Hartz IV nicht mitgedacht. Ihre Lebenssituation wird weder in der Gesetzgebung noch in der Behördenpraxis berücksichtigt, wenn der Leistungsbezug verweigert, gekürzt oder notwendiger Mehrbedarf nicht zugestanden werden, dies gilt besonders für die Gruppe der unter-25-jährigen Frauen.