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Ein rosa Ferkel ist wohl der Inbegriff einer Landwirtschaft, wie sie sich die meisten Menschen wünschen – LandwirtInnen und VerbraucherInnen gleichermaßen. Die Tiere bekommen ihr Futter vom eigenen Hof, haben genügend Auslauf und ein gesundes, glückliches Leben. BäuerInnen erzeugen, verarbeiten und vermarkten ihre Produkte naturschonend und regional, können mit ihrem Betrieb sich und ihre Familien ernähren.

Die Welt hinter den meisten Stalltüren sieht jedoch anders aus: industrielle Massentierhaltung, hoher Ressourcenverbrauch und Nährstoffeintrag auf Kosten der Umwelt, prekäre Arbeitsbedingungen, Lebens- und Futtermittelskandale. Unsere Alternative zur industriellen Tierproduktion bzw. zur idyllischen Museumslandwirtschaft ist eine moderne Landwirtschaft.

Aktuelles

10.03.16 | Rede

Michael Jungclaus spricht zur Beschlussempfehlung zu unserem Antrag „Tierhaltungskennzeichnung für Fleisch einführen – Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher herstellen“

Ein durchschnittliches Huhn in einem durchschnittlichen Stall lebt auf der Fläche eines Taschentuchs. Ein durchschnittliches Schwein hat weniger Platz als in einer Telefonzelle. Die Gemeinsamkeiten sind klein zwischen der Bauernhofidylle auf der Verpackung und der vollautomatisierten Realität in den Ställen.
Ein Plakat des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung hängt in Potsdam an einer Staßenlaterne © Jens-Martin Rohde
08.03.16 | Artikel

Bündnisgrüne Fraktion drängt auf erleichterte Abstimmung bei Volksbegehren

Die Beteiligung an den beiden letzten Volksbegehren gegen Massentierhaltung und gegen eine dritte Startbahn am Flughafen BER wurde den Bürgerinnen und Bürgern unnötig schwer gemacht.
01.03.16 | Kleine Anfrage

Verfolgung von Verstößen gegen Bestimmungen des Tierschutzrechtes

Oft würden Staatsanwaltschaften und Gerichte die Verstöße als solche gar nicht erkennen, Verfahren würden eingestellt oder zu lange dauern. Gründe hierfür seien zum Beispiel eine schlechte personelle Ausstattung von Staatsanwaltschaften, Gerichten und Veterinärämtern oder geringe Fachkenntnisse hinsichtlich spezifischer Tierschutzgesetze oder dem Schmerzempfinden von Tieren.
18.02.16 | Pressemitteilung

Forderungen des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung längst nicht erfüllt

(Nr. 20) Der Bauernverband erkennt an, dass das Volksbegehren gegen die Massentierhaltung zu einer wichtigen Diskussion über die Nutztierhaltung geführt hat. Erst unter dem Druck des laufenden Volksbegehrens hat die Landesregierung versucht, den Initiatoren entgegenzukommen
28.01.16 | Artikel

Antibiotika in der Landwirtschaft

Während inzwischen deutschlandweit wieder weniger Antibiotika in der Tierhaltung verbraucht würden, hätten sich in den brandenburgischen Landkreisen Uckermark, Barnim und Prignitz die jährlich an TierärztInnen abgegebenen Antibiotikamengen zwischen 2011 und 2014 von etwa 15 auf 30 Tonnen verdoppelt.